Til Schweiger: Wie macht man einen Film?

Er gilt als absolutes Multitalent des deutschen Films: Til Schweiger hat als Schauspieler, Regisseur, Produzent und Drehbuchautor alles erreicht. Doch wie macht man eigentlich einen Film? Kaum ein Master wird Dir diese Frage besser beantworten können, als Til Schweiger. In diesem Artikel erklärt er Dir, wie Du einen Film mit der perfekten Crew umsetzen kannst.

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Wie macht man einen Film: Teamwork ist alles

Wer einen guten Film machen möchte, der braucht ein gutes Team. Für die Auswahl der richtigen Crew ist der Produzent verantwortlich. Til Schweiger versucht grundsätzlich ein Team zusammenzustellen, das füreinander und nicht gegeneinander arbeitet. Alle Crewmitglieder sollten dieselbe Vision haben, damit sie gemeinsam einen guten Film umsetzen können.

Egoisten haben am Set von Til Schweiger nichts verloren: Für ihn sind alle 50 bis 100 Crewmitglieder gleich wichtig und jeder darf sich am Set mit seinen Ideen einbringen: vom Fahrer über den Kostümbildner bis hin zur Maskenbildnerin. Wer eine Idee hat, der darf sie immer gerne äußern.

Eine Filmcrew besteht immer aus den sogenannten Departments, die untereinander zusammenarbeiten. Was man genau unter diesem Begriff versteht und welche Departments es beim Film gibt, erfährst Du im folgenden Abschnitt.

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Was sind Departments?

Eine Filmcrew, auch Filmstab genannt, setzt sich immer aus verschiedenen Abteilungen zusammen. Diese werden Departments genannt und am Ende des Films im Abspann namentlich genannt. Schauspieler, Komparsen, Statisten und Stuntmen fallen allerdings nicht unter diese Departments – auch wenn sie als Darsteller ein wichtiger Teil des Films sind. 

Die unterschiedlichen Departments übernehmen verschiedene Aufgaben in der Vorbereitung des Films, während des Drehs am Set und in der Postproduktion, also der Nachbearbeitung. Üblicherweise gliedern sie sich in Produktion, Regie, Kamera, Ton, Montage, Maske, Kostümbild, Szenenbild, Musik, Special Effects und audiovisuelle Effekte.

Laut Til Schweiger ist die Kamera definitiv eines der wichtigsten Departments, mit der der Erfolg steht und fällt. Ein guter Kameramann versteht sein Handwerk und erreicht durch die richtige Brennweite, Licht-Richtungen und bestimmte Techniken das perfekte Filmbild. Wichtig dafür ist auch die richtige Lichtsetzung. Dabei solltest Du Dich nicht alleine auf Deine Kameraleute verlassen, sondern mit Beleuchtern zusammenarbeiten. Besonders der Ober-Beleuchter sollte sein Handwerk verstehen, um mit seiner Crew das perfekte Licht zu setzen. Eine sehr gute Kameraführung, gekonntes Framing (also Finden des Bildausschnitts) und gutes Licht, werden den perfekten Kino-Look erzeugen.

Der Ton beim Film wird leider viel zu oft vernachlässigt, so Til. Das könnte seiner Meinung nach daran liegen, dass der Tonmeister eher unscheinbar mit seinen Kopfhörern in der Ecke sitzt. Aber natürlich ist und sollte der Ton sehr ernst genommen werden. Schließlich ist Film immer ein Erlebnis für die Augen und das Ohr: Beim Filmemachen muss beides perfekt aufeinander abgestimmt sein.

Der wichtigste Ansprechpartner für die Crew ist der First Assistant Director, also der Regieassistent. Eine seiner Aufgaben bei der Vorbereitung ist nämlich das Location-Scouting. Er wählt dabei die Drehorte aus, wobei er darauf achten muss, dass sie sich für einen Filmdreh eignen und neben einem ansprechenden Look auch genug Platz für die Technik und Crewmitglieder bieten.

Für die Schauspieler ist wiederum der Second Assistant Director sehr wichtig. Dieser ruft die verschiedenen Darsteller zum Set, ist also dafür verantwortlich, dass alle pünktlich abgeholt werden und am Set erscheinen. Diesen zweiten Regieassistenten gibt es vor allem bei großen internationalen Filmproduktionen.

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Das Wichtigste fürs Filmemachen: Die Finanzierung

Damit Du einen Film drehen kannst, brauchst Du vor allem Geld. Und um an dieses heranzukommen ein richtig gutes Drehbuch, welches Geldgeber und später auch das Kinopublikum überzeugen kann. Je aufwendiger Dein Film werden soll, umso teurer wird auch die Umsetzung.

Einer der teuerste Film aller Zeiten ist bis heute Avatar: Der aufwendige Animationsfilm hat rund 237 Millionen US-Dollar gekostet. Fluch der Karibik 3 schlägt sogar mit 350 Millionen US-Dollar zu Buche. Europäische Produktionen sind aber bei weitem nicht so teuer, wie diese Hollywood-Blockbuster.

In Deutschland kostet ein Spielfilm im Schnitt zwischen einer und zehn Millionen Euro. Ein größeres Budget würde sich auch gar nicht auszahlen: Schließlich erreichen Hollywood-Filme ein viel größeres Publikum, da sie meist weltweit vermarktet werden. Als deutscher Filmemacher beschränkst Du Dich hingegen auf den deutschsprachigen Raum. Ist er dort erfolgreich, kann ein Film auch europa- oder gar weltweit erfolgreich werden.

An Geldgeber kommst Du unter anderem durch Filmförderungen, bei denen Du Dich mit Deinem Filmstoff bewerben kannst. Dafür brauchst Du neben einem guten Drehbuch am besten bereits Kontakte zu potenziellen Geldgebern. Auch berühmte Schauspieler oder Regisseure, die sich als Producer bei Deinem Film beteiligen, können Dein Projekt finanziell unterstützen.

Mit der Beschaffung des Gelds für Deinen Film, solltest Du früh beginnen. Um die Kostenkalkulation kümmert sich meist der Executive Producer. Er hält hier alle Fäden in der Hand und sichert die Finanzierung des Films. Allgemein sind die Produzenten dafür verantwortlich, dass das Budget nicht ausgereizt, sondern eingehalten wird.

Sobald Du Deine Crew und Finanzierung gesichert hast, kann es losgehen. Til Schweigers Master Kurs gibt Dir noch weitere Tipps und Tricks, mit denen Du das Thema weiter vertiefen kannst. Lass Dir diese Chance nicht entgehen und lerne von einem der größten Filmemacher, die das deutsche Kino je hervorgebracht hat.

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