Traumberuf Filmemacher: Wie wird man Regisseur?

Wenn Du Filme oder das Theater liebst, hast Du Dich sicher schon einmal gefragt: Wie wird man Regisseur? Gibt es eine Ausbildung? Und haben auch Quereinsteiger eine Chance? Wir wollen Dir die möglichen Wege zum Traumberuf Regisseur aufzeigen.

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Wie wird man Regisseur? Der klassische Weg

Regisseur ist für viele ein echter Traumberuf. Die einen wollen ans Theater, die anderen interessieren sich eher für Film und Fernsehen. Allgemein handelt es sich beim Regisseur nicht um einen klassischen Ausbildungsberuf. Wenn Du Regisseur werden möchtest, dann gibt es mehrere Wege, die Dich ans Ziel führen können. Viele entscheiden sich für ein Regiestudium an einer Kunst- oder Filmhochschule. Meist handelt es sich um ein Bachelorstudium, das 6 bis 8 Semester umfasst.

Um an diesen Hochschulen angenommen zu werden, musst Du meistens eine oft schwierige und langwierige Aufnahmeprüfung bestehen. Oftmals werden bei diesen mehrstufigen Prüfungen Arbeitsproben verlangt. Du solltest neben Talent also schon erste praktische Vorkenntnisse besitzen.

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Diese Kenntnisse kannst Du Dir mithilfe von Onlinekursen, Büchern und Workshops selbst aneignen. Erste Stücke oder Filme kannst Du auch in Eigenregie selbst inszenieren: Viele starten an ihren Schulen, zum Beispiel in der Theatergruppe. Andere organisieren sich privat mit Gleichgesinnten und Freunden. Für viele Regisseure war das Filmemachen erstmal nur ein Hobby, deswegen solltest Du solche Amateurarbeiten im privaten Umfeld nicht unterschätzen.

Falls ein Studium für Dich nicht infrage kommt oder Du an den Hochschulen abgelehnt wirst, kannst Du auch Praktika bei Produktionsfirmen absolvieren. Über diese kommen viele zum Beruf des Regisseurs, denn Branchenkenntnisse und ein gutes Netzwerk sind essenziell. Viele Regisseure sind gleichzeitig auch Filmproduzenten oder Kameramänner. Das beste Beispiel dafür war der deutsche Regisseur Joseph Vilsmaier: Er arbeitete zuerst als Kameramann, bevor er sein Regiedebüt gab. Eine Ausbildung zum Mediengestalter bei einer Fernseh- oder Filmproduktionsfirma ist also ein weiterer möglicher Weg.

Regisseur werden: Was sind die Aufgaben?

Nicht jeder der Regisseur werden will, weiß auch, was eigentlich alles zum Berufsbild dazugehört – egal ob am Theater, beim Film oder bei Hörspielproduktionen. Deswegen wollen wir Dir nochmal einen genauen Überblick über die verschiedenen Aufgaben geben.

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Regisseure sind die Architekten einer Erzählung. Bereits bei der Ideenfindung sind sie involviert und arbeiten eng mit den Drehbuchautoren und Dramaturgen zusammen. Diesen stehen sie beratend zur Seite. Sie schreiben oftmals auch aktiv am Drehbuch mit und formen mit ihren eigenen Visionen die künstlerische Umsetzung des Projekts. Bei Dokumentationen sorgen Regisseure für den roten Faden und geben mit ihren Ideen die Richtung vor.

Während des Drehs, der Aufnahmen oder der Proben leitet der Regisseur die Darsteller an, um seine Vision des Films oder des Theaterstücks umzusetzen. Das klingt vielleicht einfach, ist es aber nicht. Denn als Regisseur musst Du Deinen Darstellern gezielt Tipps geben, damit sie wissen, wie sie spielen sollen und was sie zu tun haben. Du musst Deine Vorstellungen so vermitteln können, dass sie sie auch verstehen. Mitunter musst Du ihnen vorspielen, wie sie agieren sollen. Als Regisseur beobachtest Du das Spiel der Darsteller aus der Perspektive des Publikums und justierst während der Proben und des Drehs nach.

Du leitest aber nicht nur die Schauspieler an, sondern auch alle anderen Mitarbeiter am Set. Du besprichst Dich mit den Kameraleuten (beim Film), Tonmeistern, Requisiteuren, der Maske, den Kostümbildnern usw. Du managst also den gesamten Betrieb, damit der Film, das Theaterstück oder das Hörspiel am Ende künstlerisch genau so ist, wie Du es haben möchtest. Regisseure haben sehr viel Verantwortung, müssen sich durchsetzen und andere leiten können.

Bei Film, Fernsehen und Hörfunk ist Deine Arbeit als Regisseur nach der Produktion noch lange nicht vorbei: Auch bei der Postproduktion sitzt Du mit den Cuttern zusammen, sichtest das Material und wählst die besten Szenen aus. Auch hier liegt die Kunst darin, den bekannten roten Faden zu finden und zu spinnen. Nachdrehs sind ebenfalls möglich und können von Dir als Regisseur organisiert werden, um Storylöcher zu schließen und nachzubessern.

Die Berufsaussichten als Regisseur

Wie bei vielen künstlerischen Berufen ist auch beim Regisseur ein langer Atem gefragt. Nicht jeder schafft es nach ganz oben und wenigen hoch bezahlten Jobs stehen viele, durchaus talentierte Regisseure gegenüber.

Sicher denkst Du an Deine Vorbilder und möchtest der nächste Quentin Tarrantino oder Martin Scorsese werden. Sei Dir aber bewusst, dass neben Disziplin und Talent auch viel Glück dazugehört. Vielen geht die Luft irgendwann aus und sie orientieren sich beruflich um. Dabei ist der Beruf als Regisseur vielschichtig.

Denn neben Theater und Film gibt es schließlich auch andere Bereiche: Auch für Werbeclips, Onlinevideos und Radiofeatures braucht es Regisseure. Deswegen lohnt es sich, auch in diesen Bereichen Praktika zu machen und Deine Chancen zu checken.

Du musst damit rechnen, dass Du als Regisseur nicht fest angestellt bist. Deine Arbeit ist meist projektbasiert und dementsprechend bist Du meist nicht durchgehend beschäftigt und erhältst nicht immer Einkünfte. Um an Jobs zu kommen, brauchst Du ein gutes Netzwerk, viel Ausdauer und die Gabe Dich und Deine Visionen verkaufen zu können. Finanziell solltest Du in jedem Fall Rücklagen haben, damit Du in den Zeiten, in denen Du kein Projekt hast, Deine Miete und andere laufenden Kosten abdecken kannst.

Letztendlich ist Regisseur nun mal einer dieser Traumberufe, bei denen es nicht die absolute Sicherheit gibt wie bei klassischeren Ausbildungsberufen. Wenn Du aber die nötige Leidenschaft, starke Vision, Talent und Disziplin mitbringst, kannst Du es schaffen. Regisseur ist nämlich viel mehr Berufung als Beruf. Glaub an Dich, arbeite hart und rücke so Deinem Traumberuf näher.

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