Wie wird man Filmproduzent?

Du möchtest beim Film arbeiten und fragst Dich: Wie wird man Filmproduzent? Der Weg zum Traumberuf ist mit Sicherheit ein anderer, als bei konventionellen Berufen. Wie er aussehen könnte und welche Möglichkeiten es gibt, erfährst Du in diesem Artikel.

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Wie wird man Filmproduzent: Kein klassischer Ausbildungsberuf

Filmproduzent ist kein klassischer Ausbildungsberuf, dementsprechend gibt es viele Wege, die Du auf dem Weg zu Deinem Traumberuf einschlagen kannst. Grundsätzlich brauchst Du vor allem eine Leidenschaft für das Medium Film, denn nur als echter Cineast kannst Du in der Filmbranche bestehen.

Der Beruf des Produzenten ist anspruchsvoll, daher solltest Du belastbar sein und Spaß am Organisieren haben. Denn als Produzent kümmerst Du Dich um Abläufe, hast Budgetverantwortung und bist dafür verantwortlich, dass jeder weiß, was er zu tun hat. Meist bist Du mit all der Verantwortung aber nicht alleine.

Bei jedem Projekt arbeiten mehrere Filmproduzenten zusammen: Es gibt immer einen ausführenden Produzenten, der die Gesamtverantwortung über das Projekt hat. Einen Linienproduzenten, der das Budget verwaltet und Zeitpläne erstellt. Den assoziierten Produzenten, der dem Linienproduzenten zuarbeitet. Und den Postproduzenten, der die Nachbearbeitung des Films koordiniert. Doch wie wirst Du Filmproduzent, wenn es schon keine klassische Ausbildung gibt?

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Die Filmhochschule als Einstieg

Der bewährteste Weg führt über ein Studium an einer Hochschule. Viele Karrieren bekannter Film- und Fernsehproduzenten, wie zum Beispiel auch die von Nico Hofmann, haben hier ihren Anfang genommen. Die Anforderungen sind allerdings hoch.

Wer an einer Filmhochschule studieren möchte, muss eine Aufnahmeprüfung bestehen, denn die Plätze sind sehr begehrt und rar. Wer dies schafft, auf den wartet ein spannendes Studium, das meistens 8 Semester umfasst. Studierende Lernen das Produzieren von der Pike auf und können dank verschiedener geförderter Filmprojekte bereits während des Studiums wichtige Kontakte knüpfen.

Oft überschneiden sich die Studieninhalte auch mit anderen Disziplinen, wie zum Beispiel Drehbuch oder Regie. Das ist wichtig, denn wer beim Film arbeiten möchte, sollte über alle Berufsfelder gut informiert sein. Davon abgesehen, arbeiten viele Produzenten auch als Drehbuchautoren und Regisseure.

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Der Quereinstieg

Falls Du an den Filmhochschulen nicht angenommen wirst oder eher zu den Spätberufenen gehörst, ist es durchaus möglich dennoch Filmproduzent zu werden. Für den Quereinstieg gibt es mehrere mögliche Szenarien, aber sicherlich nicht den ultimativen Königsweg, den Du stur verfolgen kannst.

Grundsätzlich solltest Du zumindest einen Bachelorabschluss voweisen können. Viele die es nicht an die Hochschulen schaffen, studieren stattdessen Medien- oder Filmwissenschaft, Medienwirtschaft oder vergleichbare Studiengänge. Da der kaufmännische Aspekt nicht unwichtig ist, haben Medienwirtschaftsstudenten einen klaren Vorteil. Film- und Medienwissenschaft sind sehr theoretische Studiengänge, die nicht unbedingt praxisnah sind.

Praktische Erfahrung beim Film ist aber noch viel wichtiger, denn wie willst Du Produzent werden, wenn Du nicht einmal weißt, wie ein Filmset aussieht? Daher ist es empfehlenswert, wenn Du bereits während des Studiums Praktika bei Filmproduktionsfirmen absolvierst. Dort hast Du die Möglichkeit aktiv an einem Film mitzuarbeiten und festzustellen, ob der Beruf des Filmproduzenten wirklich das ist, was Du Dir darunter vorgestellt hast.

Ohne Netzwerk geht es nicht

Grundsätzlich gibt es kaum einen Beruf, bei dem es so wichtig ist zu netzwerken, wie beim Produzenten. Die deutsche Filmbranche ist ein Dorf – jeder kennt jeden. Du solltest möglichst früh anfangen, Dir ein Netzwerk aufzubauen.

Das geht am besten, wenn Du Dich in den richtigen Kreisen bewegst. An den Filmhochschulen kommst Du bereits in den Genuss von erfolgreichen Dozenten aus der Praxis zu lernen. Auch die geförderten Filmprojekte machen es leicht Kontakte zu knüpfen. Doch auch die Arbeit als Praktikant in einer Filmproduktionsfirma ist förderlich.

Halte Dich also immer gut mit allen, egal ob Du Praktikant, Student oder Mitarbeiter an einem Set bist. Nur wer positiv auf andere zugeht und seinen Enthusiasmus teilt, fällt anderen auf und kann sein Netzwerk Schritt für Schritt aufbauen und pflegen. Präsentiere Dich stets selbstbewusst und zeige, dass Du etwas auf dem Kasten hast.

Wenn Du noch mehr über den Beruf des Filmproduzenten erfahren möchtest, dann schau Dir den Online-Kurs von Nico Hofmann an. Der CEO der UFA teilt mit Dir sein exklusives Wissen und gibt weitere Tipps, wie es mit dem Quereinstieg klappen kann.

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