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Wie läuft eine Musikproduktion ab?

Autor: Meet Your Master
Wie läuft eine Musikproduktion ab?
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Ein richtig guter Song trifft dich genau ins Herz und schafft es, dich zu berühren – egal, welcher Musikrichtung er angehört. Erfahre in diesem Artikel, wie eine Musikproduktion abläuft und welche Schritte dabei wichtig sind.

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Musikproduktion: Step by Step zum perfekten Song

Unter einer Musikproduktion versteht man den Prozess, bei dem man Songs schreibt, entwickelt, arrangiert und letztendlich aufnimmt. Der Begriff bezieht sich auf das Songwriting und die Komposition, das Sound Design und die Aufnahme bis zum Mixing und Mastering eines Tracks. Heutzutage läuft eine Musikproduktion überwiegend digital ab.

Das eröffnet dir als Musiker/-in ganz neue Möglichkeiten und du kannst dir zum Beispiel dein eigenes Studio ganz einfach daheim einrichten. Doch wie läuft eine Musikproduktion allgemein ab?

1. Songwriting und Komposition

Bevor es an die eigentliche Produktion geht, musst du deine Songs schreiben und komponieren. Am Anfang steht dabei die Idee: Manche Songwriter/-innen beginnen mit dem Text, andere haben zuerst eine Melodie im Kopf. Egal, wie du vorgehst, am Ende zählt vor allem die Ausarbeitung. Du solltest wissen, wie ein Song grob aufgebaut ist und solange an deiner Musik feilen, bis sie einen in sich stimmigen Song ergibt.

Wenn du in einer Band spielst, kannst du gemeinsam mit deinen Bandkollegen schreiben, komponieren und die Ideen aller Beteiligten einbringen. Die meisten großen Welthits sind durch solche Kollaborationen entstanden. Solltest du mit einem Produzenten oder einer Produzentin arbeiten, dann wird dieser/diese eventuell andere Songwriter/-innen mit ins Boot holen und seinen/ihren professionellen Input geben, bis das Songgerüst steht und alles sitzt.

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2. Pre-Production

In dieser Phase müssen wichtige gestalterische Fragen abgeklärt werden, zum Beispiel welche Instrumente zusätzlich für bestimmte Sounds benötigt werden (etwa Synthesizer oder Saxofon), welcher Musiker/-innen welchen Part übernimmt, ob der Gesang ein- oder mehrstimmig angelegt wird usw.

Es ist wichtig, dass diese Fragen möglichst aus der Welt geschafft werden, bevor es an die Aufnahme geht, denn ein professionelles Tonstudio ist teuer. Deswegen sparst du dir durch die optimale Vorbereitung nicht nur Zeit, sondern vor allem Geld. Spiele deine Stücke am besten ein paar Mal vor Publikum, um zu sehen, wie die Zuhörer reagieren. Erste Demoaufnahmen im Proberaum oder Heimstudio geben dir weitere Aufschlüsse.

3. Aufnahme im Heim- oder Tonstudio

Nach den letzten Proben und Absprachen geht es an die Aufnahme – entweder im eigenen Studio oder in einem angemieteten Tonstudio. In einem ersten Gespräch mit dem Tontechniker oder der Tontechnikerin werden die Einzelheiten geklärt. Wenn du es dir leisten kannst, kannst du zusätzlich einen Musikproduzenten engagieren, der bei der Entwicklung des Songs im Studio hilft. Oft haben Produzent/-in und Tontechniker/-in eigene Ideen und Tricks, die deinen Song noch besser machen können.

Stelle vor dem Besuch im Tonstudio sicher, dass alle Instrumente in einem guten Zustand sind, die Stimme des Sängers oder der Sängerin gesund ist und alle Beteiligten wissen, wann sie für ihren Part ins Studio kommen. Bei professionellen Aufnahmen übernehmen die Produzenten die Aufgabe der Delegierung und Planung.

Im Heimstudio ist die Produktion natürlich um einiges günstiger und heutzutage kannst du mit dem richtigen Equipment viel erreichen. Am Ende wird es von dir, deinem Budget und deinen Kontakten abhängen, wo und wie du deine Musik produzierst.

4. Nachbearbeitung

Sobald die Aufnahmen abgeschlossen sind, geht es an die Audiobearbeitung. Der/die Tontechniker/in sucht die besten Takes heraus, entfernt unerwünschte Störgeräusche und schneidet aus mehreren Aufnahmen eine perfekte Spur zusammen. Diese Nachbearbeitung ist einer der wichtigsten Schritte bei der Musikproduktion und sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden. Auch wenn du sie selbst im Heimstudio durchführst, solltest du dir genug Zeit nehmen und sauber arbeiten.

5. Abmischen

Das Abmischen wird auch Mixing genannt und meint genau das: Die vielen Spuren und Instrumente werden zusammengemischt, wodurch der Song sozusagen „größer“ wird. Es wird darauf geachtet, dass die einzelnen Spuren sich nicht im Wege stehen, sondern optimal zueinander passen. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk auf den Gesang gelegt, der zu jeder Zeit gut verständlich sein sollte.

Beim Abmischen werden auch zusätzliche Effekte auf die einzelnen Spuren gelegt, um zum Beispiel die Stimmung des Songs perfekt wiederzugeben. Wenn du alleine im Heimstudio arbeitest, kannst du dir einen Referenzsong heraussuchen, an dem du dich gegebenenfalls orientierst.

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6. Mastering und Export

Bei diesem Arbeitsschritt ist der kreative Part im Großen und Ganzen abgeschlossen. Vielmehr wird zum Beispiel die Lautstärke der unterschiedlichen Spuren überprüft. Letzte Änderungen können mit dem Equalizer durchgeführt werden.

Wurde ein komplettes Album produziert, dann wird darauf geachtet, dass alle Songs gleich laut sind und sich das Album beim Hören gut entwickelt. Der Song oder das Album wird hierbei für den letzten Schritt vorbereitet, dem finalen Export: Endlich kann das Master-File exportiert werden und auf CD, Vinyl oder als MP3 ausgespielt werden. Die Musikproduktion ist damit abgeschlossen und du kannst dein Werk verbreiten und verkaufen.

Wie du siehst, ist das Produzieren eines Songs eine langwierige Angelegenheit, die viel Spaß macht. Für jeden Musiker und jede Musikerin ist es vermutlich das schönste Gefühl, die eigene Musik veröffentlichen zu können. Egal, ob in Eigenregie oder über ein größeres Musiklabel.

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