Kochen

So kannst du ganz einfach Hafermilch selber machen

Autor: Meet Your Master
So kannst du ganz einfach Hafermilch selber machen
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Pflanzliche Milchalternativen sind voll im Trend und nicht nur bei Veganern beliebt. Neben Soja- und Mandelmilch setzen viele auf die Kuhmilch-Alternative Hafer. Erfahre hier, wie du Hafermilch selber machen kannst.

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Hafermilch selber machen: So geht’s

Wenn du nach einer besonders nährstoffreichen Kuhmilch-Alternative suchst, dann ist Hafermilch eine gute Wahl. Neben vielen Ballaststoffen und ungesättigten Fettsäuren enthält sie wertvolle B-Vitamine. Außerdem hält sie dich durch komplexe Kohlehydrate länger satt und unterstützt eine gute Verdauung.

Da man Hafer, anders als Mandeln oder Cashew, aus regionalem Anbau beziehen kann, ist diese Milchalternative besonders nachhaltig und lässt sich ganz einfach selber machen. Entweder aus Haferkörnern oder Haferflocken. Da Letzteres schneller geht und Flocken nicht so lange einweichen müssen wie Körner, findest du hier ein ganz einfaches Rezept, mit dem du deine eigene Pflanzenmilch herstellen kannst.

Für 1 Liter Hafermilch benötigst du:

  • 1 Liter kaltes Wasser
  • 50-100 Gramm Haferflocken
  • 1 Prise Salz
  • 3-5 Datteln oder andere Süßungsmittel

Außerdem brauchst du einen leistungsfähigen Stand- oder Stabmixer, eine Schüssel und ein Passiertuch (alternativ kannst du ein dünnes Geschirrtuch verwenden) oder ein feines Sieb.

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Du kannst sowohl zarte als auch kernige Flocken verwenden. Der Vorteil an den Zarten ist, dass du sie direkt verarbeiten kannst, während du kernige Haferflocken für etwa 10 Minuten in Wasser einweichen musst. Die Herstellung in Eigenregie geht dann aber superfix: Einfach die Flocken, Wasser und eine Prise Salz in den Mixer geben und zwei bis drei Minuten auf höchster Stufe verrühren.

Die fertig gemischte Masse gibst du dann in dein Passiertuch, welches du über eine Schüssel stülpst. Du kannst natürlich auch ein feines Sieb verwenden. Drücke die Masse so lange aus, bis die komplette Flüssigkeit ausgetreten ist. In Windeseile hast du so eine selbst gemachte Hafermilch, die du dann nach Belieben mit Datteln oder anderen Zuckeralternativen nachsüßen kannst. Die übrig gebliebene Hafermasse solltest du auf keinen Fall wegschmeißen, da du sie zum Beispiel zum Müsli essen oder zu Haferkeksen weiterverarbeiten kannst.

Deine selbst gemachte Hafermilch kannst du bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren, wobei sie frisch am besten schmeckt. Sie lässt sich besonders leicht aufschlagen und ist daher die perfekte Kuhmilch-Alternative für Cappuccino oder Latte Macchiato.

Worauf sollte ich achten, wenn ich Hafermilch kaufen möchte?

Falls du dir Arbeit sparen möchtest, kannst du Hafermilch natürlich auch im Handel kaufen. Inzwischen gibt es sie in jedem gut sortierten Supermarkt. Achte beim Kauf darauf, dass sie das EU-Bio-Siegel trägt und idealerweise aus regionalem Anbau in Deutschland oder zumindest der EU stammt. Denn nur so stellst du sicher, dass deine Kuhmilch-Alternative wirklich nachhaltig ist.

Grundsätzlich verfügt Hafermilch über eine gute Öko-Bilanz. Gerade in Deutschland stammt sehr viel Hafer aus Bio-Anbau, wobei auf Herbizide und Pestizide verzichtet wird. Bedenke aber, dass gekaufte Milch Zusatzstoffe enthalten kann. Diese müssen nicht unbedingt ungesund sein, wie zum Beispiel Kalzium, daher solltest du beim Kauf einen guten Blick auf das Etikett werfen.

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Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Alternativen, wie etwa Mandel-, Cashew-, Pistazien-, Reis- oder Kokosmilch. Jede einzelne Pflanzenmilch besitzt ihre ganz eigenen Vorteile. Mandelmilch ist zum Beispiel besonders kalorienarm, beinhaltet dafür aber kaum Eiweiß. Dafür ist Sojamilch genauso eiweißreich wie Kuhmilch. Hanfmilch liefert besonders viele Omega-3-Fettsäuren, ist momentan aber noch sehr teuer, da der Anbau von Nutzhanf in Europa noch nicht weit verbreitet ist.

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung empfiehlt es sich, möglichst abwechslungsreich zu essen. So stellst du sicher, dass du alle nötigen Nährstoffe erhältst. Der Vorteil an Pflanzenmilch ist, dass du je nach Gusto variieren kannst. Vor allem kannst du sie auch ganz einfach selbst herstellen. Das ist günstiger und du weißt genau, was drin ist.

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