Wie schreibe ich ein Buch? Die 10 wichtigsten Tipps

Es ist schon lange Dein größter Traum ein Buch zu schreiben, Du fragst Dich aber: Wie schreibe ich ein Buch, dass andere gerne lesen möchten? Wir haben 10 wertvolle Tipps für Dich, damit Dein Traum nicht nur Realität wird, sondern damit Du auch ein richtig gutes Buch schreibst.

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Wie schreibe ich ein Buch? Vom Fan zum Autor

Bei einer Sache sind sich Autoren und Literaturexperten einig: Nur wer selbst gerne liest, kann gute Bücher schreiben. Jeder Schriftsteller ist meist Fan eines anderen Autors oder Buches, hat bereits als Kind gerne und viel gelesen und liest auch immer noch regelmäßig.

Du brauchst also eine Leidenschaft für das geschriebene Wort. Der erste und wichtigste Tipp lautet also: Lesen, lesen, lesen! Je mehr Bücher Du liest, um so mehr lernst Du über den Aufbau eines Buchs und wirst letztendlich auch ein besser Autor.

Natürlich reicht das aber nicht aus, um ein richtig gutes Buch zu schreiben. Damit Du Dir den Traum vom eigenen Buch erfüllen kannst, haben wir deswegen folgende Empfehlungen für Dich.

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Unser Master Sebastian Fitzek zeigt Dir, wie Du Deinen eigenen Stil findest und was zu einer packenden Story dazugehört.

1. Von der Idee zum Plot

Am Anfang steht immer eine Idee. Vielleicht hast Du selbst etwas erlebt, dass Dich dazu inspiriert ein Buch zu schreiben oder Du hast etwas Interessantes gehört oder in der Zeitung gelesen. Grundsätzlich wirst Du vermutlich erst den Entschluss fassen, ein Buch zu schreiben, weil Du eine tolle Idee hast.

Schreibe Dir diese auf und versuche in einem Satz zu beschreiben, worum es in Deinem Buch gehen soll, zum Beispiel: “Ein 11-jähriger Waisenjunge erfährt, dass er ein berühmter Zauberer ist und dass der bösartige Lord Voldemort sich an ihm rächen möchte.”

Aus dieser ersten Idee kannst Du dann den Plot Deiner Geschichte stricken, also den Handlungsverlauf ausarbeiten. Das Wichtigste beim Bücherschreiben ist dabei die Kausalität: Nichts passiert zufällig, alles hängt zusammen und ergibt spätestens am Ende der Geschichte einen Sinn. Du musst Dir also einen logischen Aufbau überlegen.

2. Lerne aktiv Bücher schreiben

Sprachgefühl und Talent sind sicher wichtig fürs Schreiben, aber Bücher schreiben ist ein Handwerk, dass Du erlernen kannst. Bilde dich weiter zum Thema Bücher-Aufbau und Erzähltechniken, bevor Du mit Deinem Buch anfängst. Dafür gibt es verschiedene Mittel und Wege. Manche lesen Bücher über das Schreiben eines Romans oder Sachbuches, andere besuchen Workshops oder absolvieren Onlinekurse.

Bei Meet Your Master findest Du zum Beispiel den Kurs von Erfolgsautor Sebastian Fitzek, der Dir Schritt für Schritt erklärt, wie Du Deinen Schreibstil findest und einen guten Plot entwickelst. Profitiere vom Wissen solcher Profis, damit Du mithilfe ihrer Tipps deine Skills verbesserst.

3. Entscheide Dich für ein Genre

Nicht zu unterschätzen ist auch die Entscheidung für ein Genre, egal ob Du einen Roman oder ein Sachbuch schreibst. Falls Du einen Roman schreiben möchtest, musst Du Dir überlegen: Willst Du einen Krimi, ein Historiendrama oder einen Fantasyroman schreiben?

Natürlich kommt es hier auf Dein Thema an: Schreibst Du über eine Zombieapokalypse, ein Familiendrama im Zweiten Weltkrieg oder die Abenteuer einer jugendlichen Hexe? Je nachdem entscheidet sich, welchem Genre Dein Buch zugeordnet werden kann. Darüber solltest Du Dir in jedem Fall frühzeitig Gedanken machen, bevor Du mit dem Schreiben beginnst.

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4. Dramatik: Was ist Dein Hauptkonflikt?

Wie bereits erwähnt, solltest Du die Handlung Deiner Geschichte in einem Satz zusammenfassen können. Das hilft Dir, den Hauptkonflikt zu definieren, den Du trotz aller kreativen Einfälle nicht aus dem Auge verlieren solltest. Denn Deine komplette Geschichte zieht sich an diesem Konflikt auf, da er den roten Faden vorgibt.

Alle weiteren Konflikte und Ereignisse ordnen sich diesem Hauptkonflikt unter. Der Satz, der Deine Geschichte zusammenfasst, sollte möglichst einfach formuliert sein. Denn je komplizierter der Satz ist, umso komplizierter ist Deine Geschichte und umso schwieriger wird es sie aufzuschreiben.

5. Entwickle richtig gute Figuren

Wenn Du ein spannendes Buch schreiben möchtest, dann braucht Du interessante Figuren, die Deine Geschichte tragen. Das schaffst Du, indem Du Deine Hauptfiguren dreidimensional entwickelst:

Die Figuren brauchen zum einen ein prägnantes Aussehen (1. Dimension), ein psychologisches Profil (2. Dimension) und ein soziales Profil (3. Dimension). Am besten schreibst Du für jede Deiner Hauptfiguren eine möglichst genaue Biografie, in der Du diese drei Dimensionen ausarbeitest.

Stelle außerdem sicher, dass Deine Figuren sie sich durch etwas Außergewöhnliches auszeichnen: Das können ungewöhnliche Hobbys, gewisse Brüche in der Lebensgeschichte oder Spleens und besondere Charakterzüge sein. Wichtig ist, dass der Leser Lust hat mehr über Deine Figuren zu erfahren und sich am besten sogar mit einer von ihnen identifiziert.

6. Baue Spannung auf

Die Basis für jedes gute Buch ist natürlich die Spannung, die Du als Autor gekonnt entwickeln musst. Damit das funktioniert, musst Du im ersten Schritt sicherstellen, dass Du einen Spannungsbogen herausarbeitest. Damit das klappt, müssen der Plot Deiner Geschichte und die Figuren gut zusammenpassen.

Damit sich Spannung aufbaut, brauchst Du neben dem Hauptkonflikt noch weitere Konflikte, also Probleme mit denen sich Deine Figuren herumschlagen müssen. Am besten überschlagen sich diese Ereignisse, denn dadurch baust Du Tempo auf und vermeidest langweilige Passagen, bei denen Deine Leser das Interesse an Deinem Buch verlieren könnten. Ebenso wichtig sind Missverständnisse, Rätsel, Geheimnisse und Überraschungsmomente, mit denen Deine Leser nicht rechnen.

7. Die richtige Erzählweise

Grundsätzliches unterscheiden wir zwei Erzählweisen, nämlich narratives und szenisches Erzählen. Beim narrativen Erzählen werden die Geschehnisse bloß beschrieben und quasi herunter erzählt, wie es zum Beispiel bei Märchen oder vielen Kinderbüchern der Fall ist.

Dahingegen werden beim szenischen Erzählen die Ereignisse “gezeigt”, und zwar durch Dialoge und Handlungen. Es wird also bildhaft geschildert, was in einer Szene passiert und was sich vor dem inneren Auge abspielt.

Für einen spannenden Roman solltest Du also eher szenisch Erzählen. Du arbeitest mit Dialogen, beschreibst bildhaft Orte, Figuren und Handlungen und strickst so eine spannende Erzählung.

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8. Die hohe Kunst des Dialogs

So gut wie nichts erfordert beim Schreiben mehr Feingefühl, als ein Dialog. Gerade bei Schreib-Anfängern ist die Gefahr groß, dass viel zu viel gesprochen wird. Das Wichtigste am Dialog steht nämlich meist zwischen den Zeilen, in den Dingen die unausgesprochen bleiben.

Doch wie gehst Du als Autor am besten vor, um Deine Dialoge zu perfektionieren? Tatsächlich solltest Du erstmal einfach frei von der Leber schreiben und die Worte aus Dir heraus sprudeln lassen. Im zweiten Schritt solltest Du Deine Dialoge kürzen, und zwar so, dass die Sätze in der direkten Rede gerade noch verständlich sind.

Sind die Dialoge zu lang, ist die Gefahr hingegen groß, dass Deine Geschichte an Spannung verliert. Daher gilt zu Beginn: weniger ist mehr. Je mehr Erfahrung Du hast, umso besser wirst Du im Schreiben von längeren Dialogen, die nicht zu langatmig sind.

9. Nie ohne Gefühl

Schreiben ist eine Kunstform, ein kreativer Prozess der es Dir ermöglicht, all Deinen Ideen und Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Ohne echtes Gefühl geht beim Schreiben nichts – egal, ob es sich um einen Liebesroman oder einen blutrünstigen Thriller handelt.

Du möchtest, dass Dein Leser voll und ganz in Deine Geschichte eintaucht und mitfühlt. Das erreichst Du, wenn Du echte Gefühle in Deinem Werk verarbeitest: Tauche während des Schreibens selbst voll und ganz in Deine Welt ein, bis Du fühlst was Deine Figuren fühlen.

10. Finde Deinen Stil

Was ist ein guter Schreibstil? Diese Frage ist äußerst schwierig zu beantworten, denn jeder Autor hat seinen eigenen Stil und den findest Du selbst nur durch Ausprobieren.

Eine gute Übung ist zum Beispiel einen Text in verschiedenen Schreibstilen zu schreiben: einmal orientierst Du Dich an Stephen King, dann an Kafka, dann an einen Comic. Auf diese Weise lernst Du Sprache besser kennen und kannst sie bewusster einsetzen.

Vom übermäßigen Gebrauch an Metaphern und Adjektiven solltest Du lieber absehen. Es gibt zwar Bücher von großen Autoren, die nur so gespickt sind mit Metaphern, doch als Autor-Neuling könnten sie Deinen Text überladen. Setzte Metaphern also lieber mit Bedacht ein.

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