Gesang

Wie kann ich ein Musikvideo drehen?

Autor: Meet Your Master
Wie kann ich ein <span>Musikvideo<span> drehen?

Ein Musikvideo ist eine hervorragende Möglichkeit, um die Stimmung eines Songs einzufangen. Seit jeher nutzen Künstler und Künstlerinnen das Medium außerdem, um Ihre Musik zu promoten. Wenn du dein eigenes Musikvideo drehen möchtest, dann findest du hier erfolgversprechende Tipps.

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DIY Musikvideo drehen wie ein Profi

Viele Musiker und Musikerinnen promoten sich und ihre Musik über Videoplattformen wie YouTube. Der ein oder andere ist auf diese Weise berühmt geworden, denn es ist eine tolle Möglichkeit für Künstler und Künstlerinnen, um auf sich aufmerksam zu machen. Das Wichtigste ist, dass es den entsprechenden Song perfekt untermalt, gleichzeitig aber auch einzigartig ist und die Aufmerksamkeit der Zuschauer und Zuschauerinnen erregt.

Professionelle Musikvideos sind ganz schön teuer. Doch mit der richtigen Technik und kreativen Ideen kannst du auch mit kleinem Budget ein gutes Video drehen. Die folgenden Tipps können dir dabei helfen.

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1. Am Anfang steht die Idee

Bevor es losgehen kann, musst du dir natürlich eine Story überlegen. Diese sollte gut zu deinem Song passen und dessen Stimmung einfangen. Um auf die richtige Idee zu kommen, kannst du dich also direkt von deiner Musik inspirieren lassen: Höre das entsprechende Lied ganz bewusst an und beobachte, welche Assoziationen dir kommen. Dabei kannst du deine Augen schließen oder einen Spaziergang machen – je nachdem, was dich normalerweise inspiriert.

Wenn du das Video für einen anderen Künstler oder eine andere Künstlerin schreibst oder in einer Band spielst, hast du den Vorteil, dass ihr gemeinsam am Storyboard für das Video feilen könnt. Trefft euch zum Beispiel zu einem gemeinsamen Brainstorming und sammelt eure Ideen. Aus diesen könnt ihr euer Konzept für das Musikvideo erarbeiten.

2. Ohne Moos, nix los

Sobald du die passende Idee hast, geht es an die Budgetplanung. Wie viel Geld hast du oder hat deine Band zur Verfügung? Muss technisches Equipment gemietet werden oder kannst du dir bestimmte Dinge von Freunden ausleihen? Wie viele Schauspieler und Schauspielerinnen werden benötigt? Welche Requisiten müssen besorgt werden? Und vor allem: Wo soll gedreht werden? All diese Fragen müssen geklärt werden, bevor es überhaupt losgehen kann und du dein Budget entsprechend einteilen kannst.

3. Location, Location, Location!

Mit dem Drehort steht und fällt ein Bewegtbildprojekt, daher solltest du ein besonderes Augenmerk auf die Wahl der Location legen. Egal, ob du auf der Straße, in einem Studio, bei dir zu Hause oder im Wald drehst: Versuche es dir, so einfach wie möglich zu machen. Gerade wenn du mehrere Locations benötigst, ist es besser und günstiger, wenn diese möglichst nah beieinander liegen. Achte außerdem darauf, dass die Location zu deiner Idee und deinem Song passt.

Je nachdem, wo du drehst – drinnen oder draußen – benötigst du das entsprechende Licht. Der Vorteil an Außenaufnahmen: Die Natur liefert dir bereits das Licht, ohne dass du es künstlich erzeugen musst (Ausnahme stellen natürlich Drehs bei Nacht dar).

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4. Technik ist alles

Einer der wichtigsten Punkte ist das Equipment. Neben einer guten Kamera, einem Stativ und Licht benötigst du unter Umständen noch weitere Technik. Außerdem solltest du dir ein Schnittprogramm besorgen, damit du das Material am Ende zusammenschneiden kannst. Es gibt im Internet einige kostenlose Programme, die sich auch ohne Vorkenntnisse leicht bedienen lassen.

5. Rühre die Werbetrommel

Überlege dir außerdem, wo dein Video gezeigt werden soll, also auf welchen Plattformen. Sobald es fertig und online ist, solltest du es natürlich promoten. Nutze zum Beispiel deine sozialen Medien, erzähle Freunden und Familie von deinem Musikvideo und erwähne es vor allem bei deinen Konzerten. Hauptsache, möglichst viele Menschen bekommen dein kleines Meisterwerk zu Gesicht.

Generation MTV: Der Siegeszug des Musikvideos

Wann die Geschichte des Musikvideos beginnt, ist nicht so leicht zu klären. Wirklich populär geworden sind sie aber in den 1980er Jahren, genauer gesagt 1981, als MTV zum ersten Mal auf Sendung ging. Der erste Clip, der jemals auf dem Musiksender gespielt wurde, war „Video killed the radio star“ von der Band The Buggles.

Während Musikvideos anfangs als reines Werbemittel genutzt wurden, um mehr Platten zu verkaufen, entwickelten sich schon bald neue ästhetische Dimensionen: Musikclips wurden zu echten Kunstwerken, wie zum Beispiel die legendären Videos von Michael Jackson. Bis heute fiebern Fans regelrecht auf die neuen Musikvideos ihrer Stars hin.

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MEHR INFOS

Inzwischen werden Musikvideos eher im Internet als im Fernsehen gesehen. Zum einen änderte MTV ab den 2000er Jahren immer mehr sein Programm und zeigt vermehrt Reality Shows statt Musik. Zum anderen kam mit YouTube, Vimeo und Co. der Siegeszug der Videoplattformen im Internet. Viele Musiker und Musikerinnen feiern hier die Premieren ihrer neusten Clips.

Auch Opernstar Jonas Kaufmann nutzt das Medium Video, um seine Musik zu promoten. In seinem exklusiven Meet Your Master Kurs erzählt er von seinem persönlichen Werdegang und verrät, wie er es zu einem der berühmtesten Operntenöre der Welt gebracht hat. Lerne Singen mit Jonas Kaufmann und lass dir diesen Kurs nicht entgehen.

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