Kochen

Suppe klären für das perfekte Menü: So geht es ganz einfach

Autor: Meet Your Master
Suppe klären für das perfekte Menü: So geht es ganz einfach
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Klare Suppen werden in Menüs gerne als Vorspeise gereicht. Doch wenn man eine Suppe ansetzt, ist sie oft trüb und recht traurig anzusehen. Schließlich musst du deine Suppe zuerst klären. Wie das funktioniert, damit du das perfekte Ergebnis erhältst, liest du hier.

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Suppe klären: Mit diesen zwei Möglichkeiten erhältst du das beste Ergebnis

Geschmack ist bei einer guten Suppe alles. Doch auch die Optik muss stimmen – besonders wenn du eine klare Suppe servieren möchtest. Damit deine selbst-angesetzte Suppe nicht trüb wird, schöpfst du beim Kochen immer wieder den Schaum ab. Doch das reicht meist nicht aus: Für eine wirklich klare Suppe, musst du sie nach dem Kochen klären.

Nur so werden die Trübstoffe entfernt und die Flüssigkeit wird klar. Es gibt zwei Möglichkeiten, die du hierfür nutzen kannst. Dabei ist immer Eiweiß im Spiel: Entweder das Eiweiß eines Hühnereis oder das Eiweiß von sogenanntem Klärfleisch. Im Folgenden erklären wir dir im Detail, wie beide Varianten funktionieren.

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Klären mit Eiweiß vom Hühnerei

Suppe mit dem Eiweiß eines Hühnereis zu klären ist die leichtere der beiden Methoden und wahrlich kein Hexenwerk. Du benötigst lediglich rohes Eiweiß, wobei sich die Menge an der zu klärenden Flüssigkeit orientiert: Pro Liter Suppe sollte es ein Eiweiß sein. Verquirle dieses und gib es möglichst langsam deiner köchelnden Suppe bei. Unter Umrühren wird sich nach kurzer Zeit ein gräulicher Film auf der Oberfläche bilden. Diesen musst du abschöpfen, bevor du deine Suppe durch ein Sieb gibst. Fertig ist deine geklärte Suppe.

Es ist allerdings wichtig zu erwähnen, dass diese Methode einen Nachteil hat: Sie entzieht deiner Suppe nicht nur die Trüb-, sondern auch wichtige Aromastoffe. Je nach Suppe kann es also sein, dass sie recht fad im Geschmack wird. Wenn du diesen erhalten möchtest, dann empfiehlt sich die zweite Methode, die allerdings auch etwas mehr Fingerspitzengefühl und Zeit erfordert.

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Klären mit Klärfleisch

Diese Variante ist sicher nichts für Vegetarier. Wenn du Fleisch nicht abgeneigt bist und ohnehin eine Fleischbrühe kochst, dann kannst du deine Suppe mit sogenanntem Klärfleisch klären. Meist stammt es aus dem Wadenmuskel des Rindes, der auch Hesse genannt wird. Der Aufwand ist um einiges höher als bei der ersten Variante. Du erhältst dafür aber auch ein besseres Ergebnis – sowohl optisch, als auch geschmacklich. 

Um dein Klärfleisch herzustellen, brauchst du neben der Hesse noch Karotten, Lauch, Zwiebeln, Petersilie, Kerbel und andere Gewürze (je nachdem, welche Brühe du herstellen möchtest). Zuerst werden das Fleisch und danach das gewaschene und geschälte Gemüse durch den Fleischwolf gedreht. Gib alles in eine Schüssel und vermenge es mit deinen Kräutern und Gewürzen. Das Ganze gießt du mit eiskaltem Wasser auf, um deine Masse richtig kalt werden zu lassen. 

Gieße das Wasser anschließend ab und füge dein Klärfleisch deiner vorher angesetzten und komplett abgekühlten, trüben Suppe bei. Unter Rühren lässt du deine Suppe langsam köcheln und erwärmen. Nach einer gewissen Zeit wirst du sehen, dass das Eiweiß des Fleischs gerinnt und mit dem Fett der Brühe einen Film auf der Suppe bildet. Pass auf, dass deine Suppe nicht kocht, denn sonst würde sie wieder trüb werden. 70 Grad Temperatur sind ausreichend.

Vor dem Servieren musst du deine Suppe nur noch absieben. Schon ist eine leckere, klare Suppe mit ganz viel Geschmack fertig. Für extra viel Aroma solltest du deine Suppe zwei Stunden vor dem Servieren ziehen lassen. Dabei kannst du sie auf kleiner Flamme warm halten (wie gesagt: ja nicht kochen!).

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