Finanzen und Business

Wie funktioniert Krisenmanagement in Unternehmen?

Autor: Meet Your Master
Wie funktioniert Krisenmanagement in Unternehmen?
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Unternehmerin, Finanzexpertin und Juristin: Sandra Navidi hat es allen gezeigt. Lerne von ihr, wie auch du deinen ganz eigenen Weg gehen kannst.
LOS GEHT’S

Jedes Unternehmen gerät über kurz oder lang in schwierige Situationen. Neben unzuverlässigen Lieferanten und verspäteten Zahlungseingängen können auch weltweite Krisen, wie die aktuelle Pandemie, ein Unternehmen ins Wanken bringen. Wie du durch das richtige Krisenmanagement auch in unvorhersehbaren Situationen handlungsfähig bleibst, erfährst du in diesem Artikel.

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Was versteht man unter Krisenmanagement?

Krisen machen auch vor den erfolgreichsten Unternehmen nicht halt und lassen sich wie im Fall der Corona-Pandemie oft nicht vorhersehen. Daher ist ein gutes Krisenmanagement von immenser Bedeutung, mit dem Ziel, möglichst unbeschadet herauszukommen und die eigene Existenz zu sichern. Hauptaufgabe des Krisenmanagements ist es daher, Unternehmenskrisen vorzubeugen, sie zu überwinden und später aufzuarbeiten. Es beginnt nicht erst mit der Krise, sondern bereits davor. Deswegen sollten Unternehmen stetig Schwachstellen ermitteln, Warnsignale erkennen und Handlungsempfehlungen für den möglichen Ernstfall ableiten.

Kritische Phasen wollen früh genug erkannt werden, damit ein Unternehmen entscheidungs- und handlungsfähig bleibt. Die Krisenmanager definieren schon vorher alle erforderlichen Maßnahmen, um die mögliche Gefahr abwenden und kontrollieren zu können. Ist die Krise bereits eingetreten, dann kümmern sie sich darum, alle erforderlichen Schritte zu definieren und zu koordinieren, um die Krise zu überwinden. Hat es das Unternehmen mehr oder weniger unbeschadet heraus geschafft, geht es an die Evaluation – also die Bewertung der Maßnahmen. Nur so kann es sich nach den schweren Zeiten neu ordnen und stabilisieren. Außerdem helfen die Daten bei der Prävention kommender Negativereignisse. Letztendlich kann jede Krise also auch eine Chance sein, es künftig besser zu machen. Doch wie kannst du als Unternehmer reagieren, wenn die Krise eingetreten ist? Im Folgenden findest du einige der wichtigsten Maßnahmen:

1. Akzeptiere die Krise und informiere deine Mitarbeiter

Wenn das eigene Unternehmen ins Wanken gerät, ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Schließlich musst du als Führungskraft jetzt Entscheidungen treffen, die mitunter hart, aber für dein Unternehmen überlebensnotwendig sind. Akzeptiere die Krise, um möglichst schnell handeln zu können.

Eventuell ergeben sich ganz neue Möglichkeiten für dich und dein Unternehmen, die du vorher nicht in Betracht gezogen hast. Reagiere daher proaktiv, indem du die Lage genau analysierst, deine Produkte oder Dienstleistungen dementsprechend überdenkst und anpasst sowie Chancen für die Zukunft erkennst. Eine Krise muss nicht immer das Ende bedeuten, sondern kann manchmal sogar ein Segen sein.

Als Unternehmer ist es wichtig, dass du deine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen frühzeitig und ehrlich informierst. Nur so können die richtigen Schritte unternommen werden, um dein Unternehmen aus der Krise zu führen. Außerdem kannst du durch eine ehrliche und kontinuierliche Kommunikation potenziellen Ängsten deiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vorbeugen und ihnen ein Gefühl von Sicherheit geben. Schließlich sollten sie gerade jetzt nicht ihr Vertrauen in dich und das Unternehmen verlieren.

2. Stelle ein kompetentes Krisenteam zusammen

Es empfiehlt sich immer einen Krisenstab zusammenzustellen, also ein Team aus Krisenmanagern, die sich explizit um die Notlage kümmern. Hier kommt es vor allem auf die passenden Teammitglieder an, um handlungsfähig zu bleiben und die Kompetenzen gut verteilen zu können. Halte dieses Team eher klein, damit Entscheidungen effizient und zielführend getroffen werden.

Dein Krisenteam sollte sich durch Flexibilität, Toleranz gegenüber dem Ungewissen, Entschlusskraft und ein objektives Urteilsvermögen auszeichnen. Transparenz ist dabei wichtig, damit dein Unternehmen nicht an Glaubwürdigkeit verliert und sich dadurch womöglich schadet. Sowohl für deine Mitarbeiter, Kunden, Partner, als auch die Presse sollte jede einzelne Maßnahme klar, verständlich, transparent und wahrheitsgemäß kommuniziert und umgesetzt werden.

3. Erstelle einen Krisenplan

Krisenmanagement beginnt wie erwähnt bereits vor jeder Notlage, daher solltest du immer über einen Plan für den Notfall verfügen. In Deutschland haben schätzungsweise etwa 40 Prozent aller Unternehmen solch einen Plan zur Krisenprävention. Er sollte mögliche Szenarien aufzeigen, Aktionspläne und Checklisten enthalten. Sobald der Ernstfall eintritt, gilt es lediglich die richtigen Prioritäten zu setzen, Entscheidungen zu treffen und das Unternehmen möglichst unbeschadet aus der Krise zu führen.

4. Kommuniziere richtig mit Kunden und Partnern

Auch die externe Kommunikation sollte pro-aktiv, transparent und positiv erfolgen. Nur so können Imageschäden vermieden und Gerüchte beseitigt werden. Besonders deine Kunden und Partner sollten dir auch weiterhin vertrauen können und das Gefühl bekommen, dass du auch für sie da bist. Verbreite also keine Panik, sondern kommuniziere ruhig und setze auf positiv besetzte Formulierungen.

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5. Lerne aus der Krise

Nach der Krise ist es an der Zeit zu reflektieren und zu evaluieren. Das machst du, indem du mit deinem Team Fehler und Lernkurven erörterst. Dadurch erhältst du Erkenntnisse, wie du die nächste Krise eventuell früher erkennen und direkt entgegenwirken kannst. Außerdem lassen sich neue Krisenpläne vorbereiten, damit sich dein Unternehmen beim nächsten Mal besser organisieren kann.

Letztendlich gibt es immer einen Weg und eine Zeit nach der Krise. Mehr zum Thema Unternehmenskommunikation, Networking und Business erfährst du in Sandra Navidis inspirierendem Meet Your Master Kurs. Lass dich von der erfolgreichen Finanzexpertin an die Hand nehmen, damit auch du deine ganz eigene Erfolgsstory schreiben kannst.

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