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Heiner über Sandra Navidi

Autor: Heiner Lauterbach
Heiner über Sandra Navidi

​​Dem genauen Beobachter fiel nach unseren ersten sechs Mastern etwas auf. Und zwar, dass es sich ausschließlich um Männer handelte. Und zwar um weiße Männer jenseits der fünfzig.

Natürlich fiel das auch ungenauen Beobachtern auf. Erst recht in heutigen Zeiten, in denen es viel um Gender-Thematiken und Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen geht, liest sich so eine Statistik geradezu provozierend. Vorweggenommen, wir haben dafür verhältnismäßig wenig Prügel einstecken müssen. Obwohl, ich immer früh und rechtzeitig davor gewarnt hatte.

Alle unsere Mitarbeiter, die in die unterschiedlichsten Prozesse integriert sind, unter anderem eben auch in den Findungsprozess unserer Master, waren bei der Suche angehalten, die Frauen stark zu priorisieren, um diese Gender-Delle auszubeulen. Was natürlich nicht hieß, dass wir deswegen eine Frau nehmen würden, von der wir alle nicht zu 100 % überzeugt wären.

Aber – und das muss ich hier und jetzt einfach zugeben – es fiel und fällt uns sehr schwer in dieser Angelegenheit eine Ausgewogenheit zu schaffen. Wir haben intern eine lange Liste an potenziellen Mastern, an der immer wieder gefeilt, die ständig überprüft und ergänzt wird und auf der bestimmt genau so viele Frauen wie Männer stehen. Aber wir bekommen von den Frauen einfach mehr Absagen.

Unser Prozentsatz der Absagen im Vergleich zu den Zusagen ist erfreulich gering und schwindet sogar noch mit jedem dazu kommenden Master. Aber die Frauen sind einfach, tja was denn? Unentschlossener? Kritischer? Ängstlicher? Vorsichtiger? Cleverer? Keine Ahnung! Sucht Euch was aus.

Jedenfalls waren wir alle sehr froh und dankbar, als wir endlich die Zusage eines weiblichen Masters hatten, der auch sonst unseren kompletten Vorgaben entsprach, den wir einstimmig befürworteten und von der wir alle begeistert waren. Und unter fünfzig war sie auch noch…

Aber im Ernst: Sandra Navidi passte wie die Faust aufs Auge in unser Portfolio. Sie ist eine brillante Juristin, die sich in der internationalen Finanzwelt einen großen Namen gemacht hat. Sie war mir schon in der ein- oder anderen Fernsehsendung aufgefallen. Ich fand es extrem spannend, dass sich da sehr selbstverständlich eine gescheite, gut aussehende Frau in der sonst so faden „Männerwelt der Finanzen“ tummelt. Sie hat viele Jahre in New York an der Wall Street verbracht und auch da in der Männer dominierten „Trump Zone“, in der ja bekanntlich nicht lange gefackelt wird, ihre Frau gestanden. Chapeau – dachte ich mir und setzte mich mit ihr in Verbindung.

SANDRA NAVIDI
Die Finanzexpertin zeigt dir in ihrem Kurs, wie du erfolgreich ein Netzwerk aufbauen kannst.
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Sie fand Gefallen an unserer Plattform und dem Gedanken, Teil dieser zu werden. Nun galt es noch das passende Thema zu finden. Wir brauchen/wollen ja immer eine Überschrift für unseren Kurs. Ein Thema. Ein Schlagwort, aus dem wir dann die Anfangsfrage stellen.

Siehe Reinhold Messner: „Was ist Motivation?“ Oder Jean Remy von Matt und Dörte Spengler Ahrens: „Was ist Kreativität?“

Uns allen war ziemlich schnell klar, dass das Thema Geld nicht infrage käme. Die Frage: „Was ist Geld?“, wäre zwar interessant, würde aber zu weit, bzw. in die Irre führen.

Und so fragten wir uns, was es rund um die Finanzwelt für spannende Themen gibt. Wir fragten uns, wie immer, was unsere Kunden, die Menschen da draußen interessieren könnte, was sie weiterbringen könnte im Leben? Mit welchen Fähigkeiten wird man reich? Wie verwaltet man sein Geld am besten? Wie baut man sich ein Netzwerk auf? Was ist Networking überhaupt und wie funktioniert es?

Das war’s! Wir hatten uns auf ein Thema fest gebissen, diskutierten das noch in einigen Video Calls aus, besprachen es mit Sandra, die begeistert war. Wusste sie doch, speziell aus ihrer Zeit in den USA, das Networking (fast) alles ist. Nicht umsonst ist Networking Thema ihres Bestsellers Super-hubs: Wie die Finanzelite und ihre Netzwerke die Welt regieren.

Und schon waren wir am Ziel. Na gut, sagen wir am Ziel unserer ersten Etappe. Der noch viele Weitere folgen mussten, bis uns dann am Ende das fertige Produkt vor Augen lag.

Ein Kurs über Networking, der sich sehen lassen kann. Einblicke in eine außergewöhnliche Karriere. Ein Kurs, der allen Frauen Mut machen sollte, die zu Recht hadern über immer noch von Männern dominierten Berufsgruppen, in denen Chancengleichheit nur Lippenbekenntnisse darstellt. Ein Kurs, der einer meiner Lieblingsaussagen in Verbindung mit MEET YOUR MASTER auf treffliche Weise bestätigt: „Man kann alles erreichen im Leben. Alles!“

Ein Kurs der unterhält. Vorgetragen mit viel Charme, Kompetenz und Mut zur Selbstironie. Und natürlich – der einen echt aufklärt in puncto Networking. Und: Last but not least – ein Kurs von einer Frau! – Und was für einer!!!

Euer Heiner Lauterbach

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