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Der dritte Master Sebastian Fitzek

Autor: Heiner Lauterbach
Der dritte Master Sebastian Fitzek

Unser dritter Master sollte es uns, wie schon angekündigt, nicht ganz so einfach machen wie der unkomplizierte und bodenständige Alfons. Nicht, das Sebastian Fitzek kompliziert und abgehoben wäre, aber ich kannte ihn nicht persönlich, was die Sache naturgemäß nicht vereinfachte.

Nachdem Viktoria und ich beschlossen hatten, einen Schriftsteller, besser noch nach zwei Männern, eine Schriftstellerin zu unserem nächsten Master zu machen, suchten wir nach der passenden Lösung.

Unser Motto lautet ja: Lerne von den Besten.

Nun ist der Beste bei Hundertmeterläufern verhältnismäßig einfach zu bestimmen. Klar, das ist der, der die 100 Meter in der kürzesten Zeit zurücklegt. Bei anderen Berufsgruppen, wie beispielsweise Ärzten, ist das schon schwieriger. Hier spielen weniger klare, nicht wirklich messbare Faktoren eine Rolle.

Bei künstlerischen Tätigkeiten ist eine objektive Bewertung schlichtweg unmöglich. Weil sie geschmacksabhängig ist. Nach unten und oben sind zwar gewisse Grenzen gesteckt, aber dazwischen befindet sich in meinen Augen doch eine enorme Grauzone, in der es wohl schwer wäre, beispielsweise eine Art Rangliste zu erstellen. Was beim Hundertmeterläufer wiederum überhaupt kein Problem darstellen würde.

Also fragten wir uns: Wer ist denn der Beste? Und kamen schnell zu obigem Ergebnis. Gut, sagten wir, fragen wir anders: Wer ist denn für uns der Beste? Und mussten konstatieren, dass wir uns nicht einigen konnten. Was die obige These noch unterstreicht. Wenn sich selbst ein seit zwanzig Jahren verheiratetes Paar in dieser Frage nicht einigen konnte, wie sollte es dann eine Nation können?

So suchten wir nach Anhaltspunkten, welche die Qualifikation noch am ehesten rechtfertigen konnten. Zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, das sich nichts anderes als der Erfolg finden ließ. Nun neige ich überhaupt nicht dazu, das Können eines Menschen an seinem Erfolg zu messen. Zu viele Beispiele hatte ich selber in meiner Berufslaufbahn erlebt, bei denen dieser Rückschluss nicht funktioniert hätte.

Wie dem auch sei – wir gingen die Spiegel Bestsellerlisten der letzten Jahre durch und konzentrierten uns auf die Spitzenreiter. Unter denen suchten wir dann den für uns am meisten passenden und waren uns hier ausnahmsweise einmal schnell einig. Es war Sebastian Fitzek.

Ich hatte schon einige Bücher von ihm gelesen und bin ohnehin Krimi Fan und Viktoria fand ihn am sympathischsten. Der einzige Nachteil, den wir an dieser Wahl ausfindig machen konnten bestand darin, dass Sebastian keine Frau war. So banal wie unumstößlich. Obwohl heutzutage… aber lassen wir das!

Da ich ihn, wie gesagt nicht persönlich kannte, schrieben wir sein Management an. Und warteten. Nach einer Weile kam eine Antwort, die nicht wirklich vielversprechend klang: Herr Fitzek ist im Moment sehr beschäftigt und sieht sich leider außer Stande unser zwar toll klingendes aber doch für die Master sehr zeitraubendes Vorhaben mittels eines Kurses mit ihm zu bereichern.

Das klang verdächtig nach dem, was Viktoria als meine Managerin so von sich gibt, wenn sie eine Anfrage an mich ablehnt. Wir nahmen das bedauernd zur Kenntnis und versuchten uns schon mal mit dem Gedanken anzufreunden, diesen komplizierten Findungsprozess zu wiederholen. Was bei uns keine wirkliche Freude hervorrief. Hatten wir uns doch so mühsam zu dieser Wahl entschieden und waren letztendlich doch so überzeugt von und glücklich mit dem Ergebnis.

Etwa ein halbes Jahr später, Viktoria und ich hatten uns übrigens noch nicht auf einen Nachfolger für Sebastian einigen können, bekamen wir eine E-Mail. Von Sebastian Fitzek. Er entschuldigte sich dafür, dass er so lange mit einer Antwort auf sich warten ließ, aber irgendwie sei meine Mail in seiner Fan-Post gelandet und dementsprechend beantwortet worden. Was wir vorhätten, würde sich aber sehr spannend anhören und er würde vorschlagen, sich einmal zu treffen.

Ich bin dann nach Berlin geflogen und wir haben uns zusammen mit seinem Management getroffen und waren uns ziemlich schnell sympathisch und genauso schnell einig, dass wir diesen Weg miteinander gehen wollen.

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Lerne von Sebastian Fitzek, wie du ein Buch erfolgreich schreibst – von der Idee bis zum fertigen Druck.
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Das Ergebnis dieser damals geschlossenen Vereinbarung kann sich mehr als sehen lassen. Nicht nur, dass Sebastian bis heute unseren internen Längenrekord hält, sondern sein Kurs ist darüber hinaus von einer unglaublichen Vielfalt, Genauigkeit und von vorbildlicher Struktur. Zudem entfacht er eine große Lust in einem. Man möchte sich gleich einen Stift schnappen und loslegen mit dem Schreiben. Und genau das wollen wir erreichen. Inspirieren, neugierig und Mut machen.

Wir möchten den Menschen helfen, an sich selbst zu glauben. Den Mut zu finden, ihre Leidenschaften auszuleben. Mit großer Lust und Überzeugung. Und genau das vermittelt Sebastian auf unnachahmliche Weise. Dieser Kurs ist einfach ein Muss, für jeden, der an Schreiben interessiert ist. Und für die, die meine Einstellung teilen: Mach dir dein Lieblingshobby zum Beruf – und du musst niemals arbeiten.

Euer Heiner Lauterbach

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Jedes Kind braucht einen Namen. Jedes neue Unternehmen natürlich auch. Wie Heiner und Viktoria auf den Namen MEET YOUR MASTER kamen, liest du hier.
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