Buch veröffentlichen mit Erfolg: Das solltest Du beachten

Endlich nach monate- oder sogar jahrelanger Arbeit ist Dein Manuskript fertig. Nun möchtest Du Dein Buch veröffentlichen und das natürlich so erfolgreich wie nur möglich. Wie Dir das gelingen kann und welche Wege der Veröffentlichung es gibt, liest Du in diesem Artikel.

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Buch veröffentlichen: Vorbereitung für den nächsten Schritt

Es gibt kaum etwas Aufregenderes als Dein erstes fertiges Manuskript. Sicher bist Du wahnsinnig stolz und kannst es kaum erwarten, Dein Buch herauszubringen, nachdem Du so lange daran geschrieben hast. Doch eine Veröffentlichung muss gut vorbereitet sein. Sobald Dein Buch herausgegeben ist, kannst Du schließlich nichts mehr ändern.

Arbeite daher mit einem Korrektorat oder Lektorat zusammen, um Deinen Text zu optimieren. Ein Korrektor liest und überprüft Dein Buch lediglich auf Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler, während ein Lektor auch stilistische Korrekturen vornimmt. Er achtet also auch auf den Lesefluss Deines Textes. Dementsprechend unterscheiden sich die Preise für den jeweiligen Service, wobei seriöse Verlage das Lektorat für Dich immer selbst übernehmen.

Solltest Du überzeugt sein, dass Dein Buch reif für die Welt ist, dann steht einer Veröffentlichung nichts mehr im Weg. Aber es gibt einiges zu beachten und es wird meist noch etwas dauern, bis Dein Buch druckfrisch in den Bücherregalen stehen kann.

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Agentur, Verlag oder Self Publishing: Die Vor- und Nachteile

Zunächst solltest Du Dir überlegen, wo und wie Du Dein Buch verlegen möchtest. Wenn Du den klassischen Weg über einen Verlag wählst, empfiehlt es sich mit einer Agentur Kontakt aufzunehmen. Im Internet findest Du zahlreiche solcher Literaturagenturen und auch Tipps, wie Du die passende für Dich finden kannst. Grundsätzlich spezialisieren sich die meisten Agenturen auf ein Genre, worauf Du vor Deinem Anschreiben achten solltest. Ein Liebesroman wird einen Literaturagenten, der sich auf Science Fiction spezialisiert hat, nicht weiter interessieren.

Bevor sie Dich unter Vertrag nehmen, prüfen Agenturen ob Dein Manuskript Chancen auf dem Markt hätte. Falls ihr Urteil positiv ausfällt, werden sie es verschiedenen Verlagen anbieten. Der Vorteil liegt hier auf der Hand: Die Agenten sind sehr gut vernetzt und können Dein Buch gezielt anbieten. Seriöse Agenturen verlangen auch nur und erst dann eine Provision, wenn Du einen Vertrag mit einem Verlag unterschrieben hast.

Du kannst Dein Manuskript aber natürlich auch in Eigenregie an Verlage schicken, falls Du keine Agentur findest oder diesen Weg nicht gehen möchtest. Bedenke aber, falls Du doch bei einer Agentur unterkommen möchtest, dass Dich kaum eine aufnehmen wird, wenn Du bereits viele Absagen von Verlagen erhalten hast.

Auch hier solltest Du auf das Buchprogramm des jeweiligen Verlags achten: Es bringt nichts, wenn Du Deinen historischen Roman einem Sachbuchverlag anbietest. Mitunter brauchst Du auch ein ziemlich dickes Fell, denn Du wirst die ein oder andere Absage erhalten. Das bedeutet nicht, dass Dein Buch schlecht ist: Selbst die bekanntesten Autoren, wie zum Beispiel Chuck Palahniuk, mussten jahrelang Absagen hinnehmen, bis sie endlich ihr erstes Buch veröffentlichen konnten.

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Immer beliebter wird das Self Publishung, also das eigenständige verlegen von Büchern. Hier bist Du weder auf eine Agentur, noch auf einen Verlag angewiesen, sondern Dein eigener Boss was die Veröffentlichung und die Vermarktung Deines Buches angeht. Plattformen wie Amazon machen den Selbstverlag auch wirklich sehr viel einfacher als früher.

Zum Thema wurden schon ganze Bücher geschrieben, die Dir erklären, wie Du richtig vorgehen kannst und was Du beachten solltest. Es kann auch vorkommen, dass ein Verlag auf einen erfolgreichen Selbstverleger aufmerksam wird und ihm einen Vertrag anbietet. Dafür müssen sich Deine Bücher aber wirklich erfolgreich verkaufen und auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten stehen.

Sei Dir bewusst, dass Du viel mehr Arbeit hast, wenn Du Dein Buch in Eigenregie verlegst. Schließlich musst Du neben einem ansprechenden Titel auch ein professionelles Cover entwerfen lassen. Auch Dein Manuskript muss einwandfrei sein – ohne Rechtschreib- und Logikfehler. Ein professionelles Lektorat ist daher empfehlenswert.

Gutes Marketing ist ebenfalls essenziell für den Erfolg und auch das musst Du selbst erledigen. Informiere Dich also gut über das Thema und vernetze Dich mit Gleichgesinnten. Auf Facebook und anderen Seiten, wie zum Beispiel Selfpublisherbibel.de, findest Du eine richtige Self Publisher Community, die sich gegenseitig Tipps gibt und unterstützt. Viele Self Publisher nehmen aber natürlich auch den Dienst anderer in Anspruch: Sie arbeiten mit Grafikdesignern für das Buchcover zusammen, haben einen festen Lektor und geben ab und zu auch das Marketing in die Hände eines Experten. All das kostet aber natürlich mehr, als es ganz alleine zu machen.

Schreibe ein starkes Exposé

Bevor Du Dein Buch an einen Verlag schickst, solltest Du ein spannendes und ansprechendes Exposé schreiben, welches den Inhalt Deines Buchs kurz zusammenfasst. Das klingt leichter als es tatsächlich ist, denn dieses Exposé entscheidet darüber ob ein Verlag (oder eine Agentur) Dein Buch interessant genug findet, um Dein Manuskript zu verlegen oder nicht. Aus diesem sollte also auch klar hervorgehen, dass Du dank Deines Schreibstils ein guter Autor bist.

Dieses Exposé sollte zwingend Deinen Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail enthalten, damit der Verlag sich bei Dir zurückmelden kann. Auch Angaben zur Länge Deines Manuskripts (inklusive Leerzeichen) dürfen nicht fehlen, sowie das Genre für das Du schreibst. Daneben solltest Du Angaben zum Schauplatz, der Zeit und Deinen Hauptpersonen machen. Hier reichen zwei bis drei Sätze pro „Kategorie“.

Darauf folgt eine Kurzfassung Deiner Handlung, die wie ein Pitch im Marketing funktionieren muss. Das heißt, in lediglich fünf bis maximal zehn Sätzen musst Du den Leser catchen und Dein Buch verkaufen. Hier kannst Du Dich durchaus an den Klappentexten erfolgreicher Bücher orientieren.

Der letzte Teil ist eine ausführlichere Zusammenfassung, die ein bis zwei Seiten umfassen sollte. Gehe ruhig nochmal mehr ins Detail und beschreibe den Plot Deiner Geschichte genau. In einem Exposé musst Du auch den Ausgang Deiner Geschichte verraten.

Auch als Selbstverleger musst Du ein kurzes Exposé verfassen, das Du als Klappentext für die Druckversion Deines Buchs verwenden oder online als Beschreibung einstellen kannst. Dafür reicht eine Kurzfassung mit fünf bis zehn Sätzen. Außerdem solltest Du überlegen eine Autorenbiografie anzuhängen, die ebenfalls nicht mehr also fünf bis maximal zehn Sätze umfassen sollte.

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Leseprobe und Manuskript nicht vergessen

Zu guter Letzt solltest Du eine Leseprobe zur Verfügung stellen. Am besten nimmst Du hierfür den Beginn Deines Buchs, damit der Leser in die Geschichte hineinfinden kann. Die Leseprobe sollte einen guten Eindruck Deines Schreibstil enthalten und Lust auf mehr machen.

Erst wenn Deine Leseprobe überzeugen kann, wird der Verlag Dein vollständiges Manuskript anfordern. Es sollte einwandfrei sein und möglichst keine Fehler beinhalten. Meist wird es, falls der Verlag es veröffentlichen möchte, noch einmal lektoriert. Doch bereits bei der Bewerbung erwarten Verlage, wie auch Agenturen, nahezu perfekte Manuskripte.

Ein Lektorat ist relativ teuer. Es sollte daher reichen, wenn Du lediglich einen Korrektor bezahlst und Dein Buch von mehreren Vertrauenspersonen gegenlesen lässt. Das können Dein Partner, Freunde oder Familienmitglieder sein. Hauptsache sie sagen Dir ihre ehrliche Meinung und können Dir beim Verbessern Deines Plots und des Leseflusses helfen.

Wenn Du Selbstverleger bist, solltest Du definitiv in ein Lektorat investieren, auch wenn viele wegen der hohen Kosten darauf verzichten. Wenn es Dir mit Deinem Buch wirklich ernst ist, Du auf hohem Niveau veröffentlichen möchtest und mit Deiner Arbeit Erfolg haben möchtest, solltest Du nicht an den falschen Stellen sparen.

Wenn Du all diese Schritte befolgst, dann wirst Du schon bald Dein Buch veröffentlichen und in den Händen halten können. Wäge am besten für Dich selbst ab, welchen Weg Du gehen möchtest, um Dein erstes Buch endlich herauszubringen. Egal ob Du bei einem Verlag oder als Self Publisher veröffentlichst: Deine Geschichte ist es wert, von der Welt gelesen zu werden.

Wenn Du mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, dann gibt Dir Sebastian Fitzek in seinem Meet Your Master-Kurs wichtige Tipps aus der Praxis.

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