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Wie du deine Kommasetzung prüfen und verbessern kannst

Autor: Meet Your Master
Wie du deine Kommasetzung prüfen und verbessern kannst
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Es ist schon ein Kreuz mit dem Komma, denn gerade in der deutschen Sprache scheint es viele Regeln zu geben, die du beachten musst. Wenn du aber einige Tricks kennst, wirst du schon bald zum Kommaprofi.

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Kommasetzung prüfen: Lerne die Regeln

Viele von uns setzen ihre Kommas einfach nach Gefühl. Wer die wichtigsten Regeln nicht kennt, dem können aber auch gelegentlich Fehler unterlaufen. Übung macht bei Kommasetzung definitiv den Meister und du wirst sehen, dass du am Anfang vielleicht noch etwas länger nachdenken musst. Doch irgendwann wirst du die Kommaregeln im Schlaf beherrschen.

Damit du deine Kommasetzung direkt prüfen und verbessern kannst, haben wir einige Tipps für dich gesammelt. Sie helfen dir, deine Beistriche schon bald sicher zu setzen.

1. Infinitivgruppen nie ohne Komma

Wenn dein Satz eine Infinitivgruppe beinhaltet, dann solltest du ihn mit einem Komma unterteilen. Der Infinitiv ist immer die Grundform deines Verbs, also zum Beispiel „spielen“ oder „schreiben“. Eine Infinitivgruppe setzt sich aus so einem Verb und dem Wort „zu“ zusammen:

„Sie spielt dieses Lied, um ausgelassen zu tanzen.“

„Er fährt an den See, um zu schwimmen.“

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2. Sätze richtig unterteilen

Grundsätzlich unterteilen Kommas Sätze und sorgen für einen übersichtlichen Satzaufbau. Außerdem helfen sie dir dabei, den Sinn eines Satzes zu verstehen. Wo ein Komma benötigt wird, erkennst du an den Verben. Zum Beispiel:

„Ich fahre gerne nach Belgien, dort gibt es gutes Bier.“

Die Verben „fahre“ und „gibt“ sind sogenannte gebeugte Verben. Außerdem sind sie Teil von zwei Hauptsätzen. Beide Sätze könnten also auch für sich alleine stehen, werden aber durch das Komma in einen Satz gepackt. Ein weiteres Beispiel für so einen Satz wäre etwa:

„Ich gehe gerne zum Sport, da kann ich mich auspowern.“

3. Komma bei vergleichenden, entgegengesetzten und aneinandergereihten Konjunktionen

Konjunktionen schreien regelrecht nach Kommas. Wenn du etwa einen Satz mit einem Vergleich hast, der durch die Konjunktionen „als“ oder „wie“ eingeleitet wird, dann benötigst du auch ein Komma:

„Die Prüfung lief besser, als ich gedacht hätte.“

Ausnahme: Wenn nach dem Komma kein Nebensatz folgt, dann fällt das Komma weg, wie beispielsweise hier:

„Maria ist größer als Luisa.“

Konjunktionen, die Wörter entgegensetzen, werden ebenfalls mit einem Beistrich getrennt. Dazu gehören die Wörtchen „aber“, „sondern“ und „doch“:

„Ich würde ja gerne, aber ich kann am Montag nicht kommen.“

„Das ist nicht lustig, sondern wirklich gemein.“

„Ich wollte mit dir tanzen, doch du hast mich abgewiesen.“

Auch bei den aneinanderreihenden Konjunktionen „je/desto“ oder auch „einerseits/andererseits“ wird ein Komma gesetzt:

Je oller, desto doller.“

Einerseits mag ich Regen, andererseits kann er meine Stimmung ziemlich trüben.“

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4. Einschübe und Anreden immer mit Beistrich

Wenn du zum Beispiel in einem Satz den Namen einer Person oder Stadt einschieben möchtest, dann musst du Kommas setzen:

„Dr. König, mein Augenarzt, hat mir diese Tropfen verschrieben.“

Auch bei Anreden werden Kommas gesetzt. Das gilt zum Beispiel dann, wenn du einen Brief oder eine Mail schreibst. Aber auch, wenn du eine Person direkt ansprichst:

Peter, das geht so nicht!“

Liebe Marianne, was machst du heute Abend?“

5. Partizipgruppen richtig einschätzen

Wenn dein Satz eine Partizipgruppe enthält, dann kannst du ein Komma setzen. Ein Partizip ist ein Verb, welches etwas oder jemanden beschreibt. Ein Beispiel wäre etwa das Wort „tanzend“ von „tanzen“. Bei einer Partizipgruppe wird dieses Wort um eine nähere Beschreibung erweitert, zum Beispiel „wild tanzend“. Tatsächlich musst du das Komma aber nicht unbedingt setzen, es steht dir quasi frei. Folgende Sätze wären also beide richtig:

Wild tanzend, feierte Beate ihren Schulabschluss.“

Wild tanzend feierte Beate ihren Schulabschluss.“

Es ist Geschmackssache, ob du ein Komma setzen möchtest oder nicht. Steht das Partizip hingegen alleine, dann wird definitiv kein Beistrich gesetzt:

Tanzend feierte Beate ihren Schulabschluss.“

6. Bei Aufzählungen darf das Komma nicht fehlen

Bei einer Aufzählung von Wörtern oder Eigenschaften musst du sie zu besseren Übersicht immer mit einem Komma trennen. Das wäre zum Beispiel bei folgenden Sätzen der Fall:

Marion, Steffi, Rebecca und Lisa sind beste Freundinnen.“

„Meine Hobbys sind Schreiben, Singen, Lesen und Kochen.“

Auch hier wird ein Komma gesetzt:

„Sie ist eine schöne, junge Frau.“

Du könntest statt des Kommas aber auch ein „und“ einfügen, also „Sie ist eine schöne und junge Frau“ schreiben.

Wenn du trotz dieser Regeln noch immer unsicher bist, gibt es online einige Programme und Dienste, die deine Kommasetzung prüfen. Der Duden bietet diesen Service ebenfalls an. Aber wie du siehst, sind viele der Kommaregeln eigentlich gar nicht so schwer. Solange du sie dir einprägst, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

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