Kochen

Die perfekte Pfanne kaufen: Darauf kommt es an

Autor: Meet Your Master
Die perfekte Pfanne kaufen: Darauf kommt es an
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Lass dich von Sternekoch Alfons Schuhbeck in die hohe Kunst des Kochens einführen.
LOS GEHT’S

Du möchtest eine neue Pfanne kaufen, weißt aber nicht so recht, worauf du achten sollst? Erfahre in diesem Artikel, welches Material am besten ist und wie viel du ausgeben solltest.

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Pfanne kaufen: Muss es immer teuer sein?

Wenn du eine neue Pfanne kaufen möchtest, stehst du vor der Qual der Wahl. Zu groß ist die Anzahl der verschiedenen Modelle, Größen und Hersteller. Deine neue Pfanne soll so lange wie möglich halten und vor allem ihren Zweck erfüllen: Dir das Leben in der Küche einfacher machen. Preislich gibt es immense Unterschiede. Doch bedeutet ein hoher Preis auch gleichzeitig bessere Qualität?

Grundsätzlich ist es ratsam, etwas mehr zu investieren, besonders wenn du sehr oft und gerne kochst. Ab 20 Euro kannst du in den meisten Fällen eine gute Qualität erwarten. Nach oben sind die Preise offen und es liegt an dir, ob du bereit bist 100 Euro und mehr auszugeben. Wäge also ab und frage dich, welcher Preis für dich gerechtfertigt ist.

Wie viele Pfannen du benötigst, ist immer relativ. Grundsätzlich empfehlen sich aber mindestens zwei. Im Folgenden kannst du nachlesen, welche Materialunterschiede es gibt und für welchen Zweck sich bestimmte Pfannen am besten eignen.

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Welche Materialien gibt es?

Das Material ist einer der Hauptfaktoren, der den Preis einer Pfanne bestimmt. Es gibt Edelstahl-, Kupfer-, Aluminium- und Eisenpfannen. Den Unterschied zwischen diesen Materialien machen zwei Faktoren, nämlich die Reaktivität und die Temperaturleitfähigkeit.

Kupfer und Aluminium leiten Hitze am besten ab, das heißt, die Wärme verteilt sich beim Braten gleichmäßig. Edelstahl und Eisen können da nicht ganz mithalten. Das Problem ist aber, dass Kupfer und Aluminium mit bestimmten Lebensmitteln reagieren könnten, weshalb Pfannen aus diesen Materialien immer beschichtet sind: Bei Aluminium kommt meist eine Keramikschicht zum Einsatz, während Kupferpfannen in der Regel mit Edelstahl beschichtet werden.

In Edelstahlpfannen wird aber so gut wie immer Kupfer oder Aluminium in der Platte verarbeitet, damit Gebratenes gleichmäßig braun wird. Eisenpfannen reagieren schnell mit säurehaltigen Lebensmitteln, eignen sich also nicht für alle Zwecke (dazu im nächsten Abschnitt mehr).

Da Kupferpfannen sehr teuer sind, kommen sie eher in der Profiküche zum Einsatz. Für den privaten Gebrauch sind Pfannen aus anderen Metallen völlig ausreichend. Welche sich nun für dich am besten eignen, hängt vielmehr von der jeweiligen Beschichtung ab.

Ist eine beschichtete oder eine unbeschichtete Pfanne besser?

Hier gibt es kein besser oder schlechter, denn es kommt immer darauf an, was du zubereiten möchtest. Wie oben bereits erwähnt, sollte jeder Haushalt über mindestens zwei Pfannen verfügen. Daher empfiehlt es sich, eine beschichtete und eine unbeschichtete Pfanne anzuschaffen.

Beschichtete Pfannen eignen sich fürs Anbraten proteinreicher Lebensmittel wie Fleisch oder Eier, da diese leicht haften bleiben. Teflon und Keramik sind die beste Antihaftbeschichtung und lassen sich nach dem Braten leichter abspülen. Bei einer Keramikbeschichtung kann zu hoch erhitztes Öl allerdings zu Rückständen führen, was den Antihaft-Effekt schon nach wenigen Monaten mindern kann. Teflonpfannen halten da um einiges länger.

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Eisenpfannen sind immer unbeschichtet. Allerdings hat Eisen als Material den Vorteil, dass nach und nach in der Pfanne eine Patina aus Ölresten entsteht. Das dauert zwar einige Zeit, aber sobald deine Eisenpfanne gut eingebrannt ist, kannst du sie problemlos für Spiegeleier, Pfannkuchen und zum Anbraten von Fleisch nutzen. Bei einer neuen Pfanne solltest du etwas mehr Öl verwenden.

Vermeide es in Eisenpfannen mit Wein abzulöschen oder andere säurehaltige Soßen und Lebensmittel zu kochen. Diese lösen die Patina auf, deswegen eignet sich hierfür eher eine Teflonpfanne. Zur Eisenpfanne solltest du greifen, wenn du Speisen zubereitest, die besonders hohe Temperaturen benötigen. Dazu gehören etwa Bratkartoffeln oder scharf angebratenes Fleisch wie Gyros.

Was ist beim Pfannengriff zu beachten?

Der Griff einer Pfanne besteht entweder aus Metall, Holz oder Plastik. Empfehlenswert sind hier vor allem Metallgriffe, da sie robuster sind und auch im Ofen verwendet werden können. Es gibt zwar Plastikgriffe, die sich für diesen Zweck abnehmen lassen, doch diese können schnell kaputtgehen. Mit einem Metallgriff machst du hingegen selten etwas falsch.

Achte auch darauf, ob der Griff angeschraubt, angenietet, angegossen oder angeschweißt ist. Pfannen mit angeschraubtem Griff sind am günstigsten, doch dementsprechend leicht können sich die Schrauben auch lösen. Bei den anderen Griffen ist es eher Geschmackssache und abhängig von der Marke. Lass dich hier am besten im Fachgeschäft beraten.

Wie groß sollte eine Pfanne sein?

Das hängt ganz von der Größe deines Haushaltes ab. Es gibt grundsätzlich Pfannen von 10 bis 100 Zentimeter Durchmesser. Für einen Ein- bis Zweipersonenhaushalt sollten es zumindest 24 Zentimeter sein, bei mehr Personen mindestens 28 Zentimeter. Grundsätzlich lohnt es sich immer, verschiedene Größen im Schrank zu haben, damit für jeden Zweck die passende Pfanne zum Einsatz kommt.

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