Startup gründen: Die Checkliste für Durchstarter

Du möchtest den Schritt in die Selbstständigkeit wagen und Dein eigenes Startup gründen? Dann brauchst Du von Anfang an die nötige Strategie. Damit Du erfolgreich durchstarten und Deine Vision leben kannst, haben wir die wichtigsten Schritte für Dich zusammengefasst.

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Startup Gründen: Hast Du das Gründer-Gen?

Bevor Du ein Startup angehst, solltest Du Dich erstmal fragen, ob Du alle Eigenschaften für das Gründen mitbringst: Hast Du eine überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft? Kannst Du problemlos Risiken eingehen und abschätzen? Bist Du belastbar und verstehst es, Menschen zu motivieren? All diese Dinge sind für angehende Gründer sehr wichtig.

Das alleine reicht aber natürlich nicht aus: Du brauchst auch fachliches Know-How und musst den Markt, in den Du einsteigen möchtest, sehr gut kennen. Auch Deine familiäre Situation und aktuelle finanzielle Lage spielen eine gewisse Rolle.

Doch, keine Angst: Du musst nicht bei allen Punkten ein Häkchen machen können und perfekt sein. Viel wichtiger ist es, dass Du Deine Stärken und Schwächen kennst und an ihnen arbeitest. Außerdem solltest Du beim Gründen Deines Startups folgende Punkte beachten.

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1. Am Anfang steht die Idee

Bevor Du ein Startup gründen kannst, brauchst Du erstmal eine Idee. Nicht immer musst Du hier das Rad neu erfinden: Neben den Startups, die eine Marktlücke erkannt haben und füllen, handelt es sich bei den meisten um Copycats, die bestehende Ideen aufgreifen und optimieren.

Solltest Du also nicht die Idee für etwas Nie-Dagewesenes haben, kannst Du Dir bei der Suche nach Deiner Idee den Markt und erfolgreiche Geschäftsmodelle genauer ansehen. Daraus kannst Du dann Deine eigene Vision entwickeln, die bereits Etabliertes ergänzt und verbessert.

Gerade bei neuen Ideen solltest Du Dir genau überlegen, ob es überhaupt einen Markt geben könnte. Der beste Einfall wird Dir nichts bringen, wenn Du keine Abnehmer findest.

2. Vorbereitung und Planung

Du hast Deine Idee gefunden? Dann geht es nun an die Planung und Vorbereitung für Deine Gründung. Zuallererst solltest Du Dein Vorhaben kurz in drei bis fünf Sätzen zusammenfassen. Danach geht es an die Prüfung des Potenzials Deiner Gründungsidee: Kann sie umgesetzt werden und sich am Markt platzieren? Verspricht sie einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg?

Du solltest ein genaues Konzept erstellen, um Deinem Geschäftsmodell eine Form zu geben. Hierbei kann unter anderem das sogenannte Business Model Canvas helfen: Anhand von neun Schlüsselfaktoren wird hier das Potenzial Deiner Idee analysiert, bis ein tragfähiges Geschäftsmodell entsteht. Im Internet gibt es zahlreiche Vorlagen und Hilfsmittel, mit denen Du Dein Business Model Canvas erstellen kannst. Dies ist für die Anfangs-Phase Deines Startups sehr wichtig. Denn selbst wenn Du Dich später nicht an Deinen Plan halten wirst, brauchst Du ihn, um Stärken und Schwächen zu erkennen und die nächsten Schritte gehen zu können. Hierbei handelt es sich um einen Teil des Businessplans.

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3. Feedback der Zielgruppe einholen

Der einfachste Weg um zu erkennen, ob sich ein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft, ist das Feedback der Zielgruppe. Du solltest Dein Angebot also immer nah am Markt und an den Kunden, die Du erreichen möchtest, entwickeln.

In der Startup-Szene hat sich das Minimum Viable Product etabliert: Dabei handelt es sich um eine vereinfachte Version des Angebots bzw. Produkts, das nur die wichtigsten Funktionen enthält. Potenzielle Kunden können dieses MVP testen und ihr Feedback abgeben. Dieses kannst Du nutzen, um Dein Produkt zu verbessern und Prozesse zu optimieren.

Mit der Entwicklung eines MVP kannst du sofort legen und nicht warten bis beispielsweise Dein Businessplan fertiggestellt ist: Bereits während Du diesen ausarbeitest, kannst Du Dein Produkt testen und Feedback einholen. Denn daran scheitern die meisten Startups: es fehlt das Interesse der Zielkunden am Produkt. Besonders wenn es noch keine Erfahrungswerte gibt, weil die Idee noch ganz neu ist, solltest Du mit MVPs arbeiten. Nur so wirst Du feststellen, ob es einen Bedarf gibt, den Du decken kannst.

4. Ein starkes Team

Ein sehr wichtiger Faktor ist natürlich das richtige Gründerteam. Denn mit ihm steht und fällt der Erfolg Deines Startups. Bei der Zusammenstellung solltest Du darauf achten, dass die einzelnen Personen sich gegenseitig ergänzen und über die nötigen Fähigkeiten verfügen.

Eine bewährte Regel ist, dass man einen Techniker (zum Beispiel Programmierer), einen Kaufmann und einen Vertriebler im Gründungsteam hat. So deckt man bereits die nötigen Fähigkeiten gut ab. Aber auch zwischenmenschlich sollte es harmonieren, denn gerade die Anfangszeit ist hektisch und anstrengend. Es ist daher wichtig, dass alle an einem Strang ziehen.

Sollten Du und Deine Gründungsmitglieder befreundet sein, was oft der Fall ist bei Startups, dann solltet ihr darauf achten Privates und Geschäftliches gut zu trennen. Das ist nicht nur für den Erfolg des Startups, sondern auch für das Fortbestehen eurer Freundschaft maßgebend.

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5. Ohne Moos nix los: Finanzierung

Für die Finanzierung Deines Startups gibt es mehrere Möglichkeiten. Am Anfang startest Du vermutlich mit Deinem Eigenkapital, das auf Dauer aber meist nicht ausreichen wird. Wenn dies der Fall ist, brauchst Du finanzielle Unterstützung:

Zum einen kannst Du einen Kredit bei einer Bank aufnehmen. Viele bieten einen speziellen Gründerkredit an, der Dir das nötige Startkapital zur Verfügung stellt. Um diesen zu bekommen, brauchst Du einen sehr gut ausgearbeiteten Businessplan, der überzeugen kann.

Eine weitere Möglichkeit ist Fremdkapital von Investoren. Gerade große Startups kommen oft an einer Finanzierungsrunde nicht vorbei. Die Investoren gilt es zu überzeugen, indem man am besten schon etwas vorzuweisen hat. Eine gute Möglichkeit dafür ist das sogenannte Bootstrapping mit Eigenkapital: Hier werden möglichst schnell Einnahmen generiert, aus denen sich das weitere Wachstum finanzieren lässt.

Um Dein Startup gründen zu können, kannst Du außerdem auf Fördermittel zurückgreifen. Es gibt zum Beispiel verschiedene Startup-Accelerator oder Fördergelder von Banken. Die Zinsen sind günstig, doch natürlich kommst Du auch hier nur an die nötigen Darlehen, wenn Du mit Deiner Startup-Idee überzeugen kannst.

6. Businessplan schreiben

Jedes neue Unternehmen braucht einen Businessplan. Auch beim Startup gründen führt kein Weg an ihm vorbei, denn er bereitet die Gründung vor. In ihm werden die Geschäftsidee, Ziele, Chancen und Risiken genau festgehalten.

Ein Businessplan ist sehr wichtig, um zum Beispiel Banken und Investoren von Deinem Startup zu überzeugen. Außerdem werden in ihm die Ziele für die nächsten Jahre (meistens drei) festgelegt, damit Du planen kannst. Dein Businessplan ist auch nicht in Stein gemeißelt, sondern wird immer wieder überarbeitet und angepasst.

Es gibt viele Bücher und Kurse die Dir erklären, wie Du einen Businessplan erfolgreich schreibst und strukturierst. Du findest außerdem auch Programme, die Dir helfen können und vieles erleichtern.

7. Wettbewerbsanalyse

Ein weiteres Must-Do ist die genaue Analyse der Wettbewerber. Dafür suchst Du alle verfügbaren Informationen über die wichtigsten Konkurrenten am Markt zusammen und wertest diese aus. Die Ergebnisse sollten in Deine Unternehmensstrategie mit aufgenommen werden.

Wichtigsten Informationen, die Du sammelst, sind zum Beispiel die Anzahl der Konkurrenten und das jeweilige Angebot an Dienstleistungen oder Produkten. So kannst Du die Stärken und Schwächen der Wettbewerber analysieren und zukünftige Trends der Branche ausmachen.

8. Die passende Rechtsform

Wer in Deutschland ein Startup gründen möchte, für den kommen mehrere Rechtsformen infrage. Wenn Du als Team gründest, wird es vermutlich auf eine Kapitalgesellschaft und damit eine GmbH hinauslaufen.

Die Gründung einer GmbH ist sehr einfach, denn du brauchst lediglich mehrere natürliche oder juristische Personen und einen notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag. GmbH ist die Abkürzung für Gesellschaft mit beschränkter Haftung, das heißt die Gesellschafter haften nur maximal bis zur Höhe ihrer Einlage.

Alternativ ist auch eine Unternehmensgesellschaft möglich. Hier solltest Du aber von Anfang an auf den Gesellschaftervertrag achten und Dich dabei von einem Anwalt beraten und unterstützen lassen.

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